Geschichte der Mützenabzeichen / Badges


Quelle: „Hermann Historica Auktionen, München“
Quelle: „Hermann Historica Auktionen, München“

Wie so oft in der Geschichte der Uniformeffekten, hat auch der Polizeistern seinen Urahn in der Geschichte des Landes Preußen. Sie beginnt hier am 17. Januar 1701. An diesem Tage stiftete Friedrich I. – hier noch Kurfürst von Brandenburg – den Schwarzer-Adler-Orden mit der Inschrift Suum Cuique, d. h. Jedem das Seine. Es ist die Kurzform der persönlichen Devise Friedrichs I.: Die Gerechtigkeit erkannt man daran, dass sie jedem das Seine zukommen lässt. Dieser Orden wurde außer in Form einer Collane oder eines blauemaillierten Malteserkreuzes an einer Schärpe auch als achtstrahliger  Bruststern getragen. Der Polizeistern geht auf diesen Bruststern zurück. Vor und innerhalb der Schlesischen Kriege wurde von Friedrich II. – später Friedrich der Große genannt – die Aufstellung des Feldjägercorps zu Pferde befohlen. Die Auswahl für dieses Feldjägercorps fiel in der Regel auf Forstbeamte, weil sie in einem besonderen Treueverhältnis zum König standen und hervorragend mit der „Büchse mit gezogenem Lauf“ umgehen konnten. Bereits am 6. Februar 1741 verlieh Friedrich II. dem Reitenden Feldjägercorps für besondere Verdienste den Gardestern. Nach Beendigung der Kriege im Jahre 1763 war Preußen faktisch bankrott und musste eine Vielzahl von Bediensteten entlassen. Ein Großteil der Feldjäger konnte nicht mehr in den Forstdienst übernommen werden und wurde so in der damaligen Landgendarmerie untergebracht. Dabei behielten die ehemaligen Feldjäger als Erkennungszeichen den verliehenen Gardestern als Mützenabzeichen bei.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Quelle: Wikipedia



Der Gardestern. Die ersten Polizeieinheiten, die den Stern als zusätzliches Helmemblem getragen haben, war die preußische Gendarmerie. Um 1781/82 wurde die Berliner Polizei erstmals einheitlich uniformiert und dabei auch die unterschiedlichsten Dienstgrade kenntlich gemacht. Die Kopfbedeckung zierte dabei in verkleinerter Form der Gardestern mit dem preußischen Adler

 

Der Stern. Abgewandelt vom Gardestern, wird das Sternabzeichen an der heutigen deutschen Polizei- mütze getragen.

 

Quelle: „Hermann Historica Auktionen, München“
Quelle: „Hermann Historica Auktionen, München“

6-pointed star. Die Variante der US-Sheriffs, hier des Los Angeles County Sheriff's Office. Auch als 5-, 6- oder 7-zackiger Stern im Gebrauch.

 


Eine Kokarde ist ein ursprünglich kreisförmiges Abzeichen, meist mit militärischer oder politischer Bedeutung, zum Beispiel als Aufnäher auf Kleidern und Uniformmützen oder als Lackierung auf den Flügeln von Militärflugzeugen.


 


Ein Staatswappen ist ein Hoheitszeichen, das einen Staat symbolisiert. Im Gegensatz zu Staatsflaggen, die in ihrem Gebrauch vor allem durch die Verwendung als Fahne bestimmt sind, dient ein Staatswappen als Symbol des Staates in Form eines Wappenschilds, Siegels oder Abzeichens


Dienstsiegel finden als Prägesiegel oder als Stempelabdrucke ebenso Verwendung. Dienstsiegel bilden immer ein Symbol – meistens Hoheitszeichen (Amtliches Wappen)


Das Staatswappen mit den Landesfarben/ Flaggenfarben ist ebenso ein häufig genütztes hoheitliches Mützenabzeichen.


 


Das  Königswappen ist ein Hoheitszeichen, das noch königliche Insignien oder Herrschaftszeichen symbolisiert.


Das Staatsemblem. Unter dieser Bezeichnung kann man jedes weitere Hoheitszeichen fassen, das keinem der oben genannten Typen zuzuordnen ist. Ein Staatsemblem kann im Sinne einer Plakette gestaltet sein oder ohne festgelegte Form ein beliebiges staatliches Symbol darstellen


Das japanische Pendant zu einem Wappen ist das Mon (jap. 紋, „Zeichen“ oder „Emblem“), das mit den Wappen im heraldischen Gebrauch der westlichen Welt vergleichbar ist. Die meisten Mon sind einfarbig und zeigen die stilisierte Darstellung einer Pflanze oder eines Tiers in einem umrandeten Kreis. Ähnlich gestaltet sind die Wappen weiterer ostasiatischer Staaten.


Unter einem Hoheitszeichen (oder Hoheitssymbol) versteht man das Symbol zur Repräsentation einer Staatshoheit, wie sie durch den Staat, die Gliedstaaten und die Kommunen in Gestalt der staatlichen und kommunalen Behörden und Organe gesetzmäßig ausgeübt wird.


Die Waffengattung. Wie etliche andere Gendarmerietruppen tragen die Carabinieri auf ihren Kopfbedeckungen eine stilisierte Granate als Emblem. Dieses Emblem stammt von den Grenadieren, die früher im Rahmen der Infanterie eine Elite bildeten.


Die Landessymbolik. Typische Symboliken und Wahrzeichen des Landes, aus Natur, Landschaft, Ursprung, etc. zusammengestellt.